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Glyx Diät - Ausrichtung der Ernährung am glykämischen IndexDie Glyx-Diät, eine kohlenhydratarme Ernährungsform mit Lebensmitteln, die einen niedrigen glykämischen Wert haben, hat schon vielen Übergewichtigen geholfen, ihr Gewicht zu reduzieren. Unter Fachleuten ist die Glyx-Diät jedoch durchaus umstritten. Der glykämische Index, abgekürzt Glyx, sagt etwas
darüber aus, wie stark der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr bestimmter
Lebensmittel ansteigt. Bei der Glyx-Diät wird darauf geachtet,
dass man vor allem solche Nahrungsmittel zu sich nimmt, die einen niedrigen
Glyx-Wert aufweisen und den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen
lassen. Bei einem hohen Blutzuckerspiegel kann man nämlich nur schwer
abnehmen, da der Körper seinen Energiebedarf nicht aus den Fettdepots
deckt und im Gegenteil sogar Fett speichern kann. Es gibt Tabellen, die jedem Lebensmittel einen bestimmten Glyx-Wert zuordnen. Ist der Glyx niedriger als 50, gilt er als gut, liegt er darüber, sollte man das Nahrungsmittel besser meiden. Konkret sind Nudeln, Zucker und Wurst absolut tabu. Erlaubt sind dagegen Eier, Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse, Getreide, Gemüse, Obst und Salat. Auch Fett ist nicht verboten, da die Befürworter der Glyx-Diät davon ausgehen, dass weder die Fettzufuhr noch die Kalorienmenge verantwortlich für Übergewicht sind, sondern ausschließlich die Höhe des glykämischen Wertes der Nahrungsmittel. Genau das wird aber von vielen Ernährungsexperten bezweifelt.
Sie vertreten die Ansicht, dass die im Körper gespeicherte Fettmenge
nicht nur von der Höhe des Blutzuckerspiegels abhängt, sondern
auch vom Fett- und Flüssigkeitsgehalt der Nahrung und der Menge der
zugeführten Ballaststoffe.
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